On my reading list

On my reading List – „Mr. Mercedes“ von Stephen King

15. Juli 2016

Ich wurde leider in der Vergangenheit schon oft von Stephen King enttäuscht, weshalb ich mich lange Zeit geweigert habe ein weiteres Buch von ihm zu lesen. Mir waren seine Werke, wie „ES“, „Friedhof der Kuscheltiere“ oder „The Green Mile“ einfach zu langatmig geschrieben. Er umschreibt sehr viele Nebensächlichkeiten, die meiner Meinung nach einfach aus dem Buch gestrichen oder zumindest gekürzt werden könnten, da sie die Handlung überhaupt nicht voran treiben, nein eher noch abbremsen. Natürlich sind diese Umschreibungen wichtig um den Charakter zu formen, allerdings stimmt für mich die Balance einfach nicht. Ich habe mich dann nach langer Zeit mal an „Das Mädchen“ gewagt, da das mit 304 Seiten vergleichsweise recht kurz ist. Ich war überzeugt, dass King ein paar der für mich nervigen Umschreibungen weg lassen musste, weil das Buch ja eher kurz und knapp sein würde, denn eigentlich finde ich die Ideen und die Geschichten an für sich ziemlich gut. Aber auch bei „Das Mädchen“ wurde ich enttäuscht.

Nun, nach bestimmt 10 Jahren habe ich mir doch noch einmal ein King Buch gekauft: Mr. Mercedes.
Wieso? Ich weiß es eigentlich gar nicht so genau. Ich glaube ich bin mittlerweile ja auch etwas gereift und vielleicht gefällt mir ja jetzt sein Schreibstil viel besser. Möglicherweise war es auch die Geschichte, die mich gereizt hat, denn Mr. Mercedes ist ein Kriminalroman und so etwas habe ich von Stephen King bisher noch nicht in der Hand gehalten. Ein kleiner aber feiner Beitrag wird auch sein, dass ich einfach Herausforderungen liebe. Ich will mich meiner Abneigung gegen Stephen Kings Büchern stellen, denn wie gesagt mag ich eigentlich den Kern der Geschichten sehr. Es kann ja auch nicht sein, dass er so viele Fans hat und in höchsten Tönen gelobt wird, wenn da nichts dran ist.

Kurz zum Buch. Es geht um einen Mehrfachmord ausgelöst durch einen Mercedes-Fahrer, der ungebremst in eine Menschenmasse hineinfährt und dann das Weite sucht. Monate später begeht er noch eine Tat. Der mittlerweile pensionierte Ermittler Bill Hodges leidet sehr darunter, den Mercedes Killer nicht erwischt zu habe, doch als er überraschend eine weitere Nachricht des Mörders erhält, in der er eine noch schlimmere Tat ankündigt, entscheidet Hodges auf eigene Faust zu ermitteln um den Mercedes Mörder endlich zu stoppen.

Ich habe zwar auf meiner „Reading List“ noch ein paar andere Werke, die ich noch vorher lesen werde, aber ich freue mich schon darauf mich der Herausforderung zu stellen und unvoreingenommen an das Buch Mr. Mercedes heran zu gehen.

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