Rezensionen

Rezension „Animox – Das Heulen der Wölfe“

21. Februar 2019
Cover Animox

Immer mal wieder zieht es mich zu Jugendbüchern. Vielleicht weil ich in meiner Jugend so tolle Bücher wie Harry Potter oder die Tribute von Panem gelesen habe. Jetzt habe ich mich an eine neue Jugenbuch-Reihe gewagt, wobei die schon gar nicht mehr so neu ist: Animox von Aimee Carter mit dem ersten Band Animox – Das Heulen der Wölfe.

Worum geht es in Animox – Das Heulen der Wölfe

Der 12-Jährige Simon ist anders, als die anderen Kinder, und das bekommt er oft zu spüren. Er kann mit Tieren reden und kann seine Fähigkeit nicht immer so gut verstecken. Seine Schulkameraden denken, er wäre verrückt. Doch als Simons Mutter nach einer langen Zeit ihn und seinen Onkel besucht, erfährt er, das er nicht nur mit Tieren reden kann, sondern sich auch in ein solches verwandeln kann. Die sogenannten Animox können sich jeweils in ein Tier verwandeln, abhängig von ihren Vorfahren, da das Tier weitervererbt ist. Bei Simon ist daher nicht klar, ob er dem Königreich der Vögel angehört, wie seine Mutter, oder den Wölfen wie sein Vater. Als seine Mutter von der Rattenkönigin entführt wird und Simon auf der Flucht vor den Ratten von seinem Onkel getrennt wird, beginnt er selbst seine Mutter zu suchen und muss dabei tief in die für ihn unbekannt Welt der Animox eintauchen.

Die Charaktere

Simon ist ein Buchcharakter, den man gut mit Harry Potter vergleichen kann. Er kennt die Bräuche und generell die ganze Welt nicht, da seine Mutter und sein Onkel ihn vor dieser Welt verborgen gehalten haben. Daher ist für ihn alles neu, was für den Leser natürlich angenehm ist, weil wir selbst ja auch noch nichts über diese Welt wissen. Es macht Spaß, die Geschichte aus Simons Sicht zu lesen. Er ist ein Charakter, der sich nicht viel gefallen lässt, gerne seien Mund aufmacht, wenn er ihn lieber geschlossen halten sollte und mit einer sehr gutmütigen Moralvorstellung.

Ein paar der Charaktere waren für mich ein bisschen zu offensichtlich. Es war schnell klar, wer böse und wer gute Absichten hat. Auch wenn insgesamt es ein paar Überraschungen gab. Auch recht offensichtlich war, wer Simons Freund werden würde, auch wenn der Hintergrund dazu nicht immer so schnell nachzuvollziehen war. Aber das machte für mich keinen Abbruch. Ich fand generell, das alle Charaktere schön beschrieben wurden, auch der Einsatz als Animox fand ich super und es hat sehr viel Spaß gemacht, die Charaktere und deren tierischen Stärken und Schwächen kennen zu lernen.

Die Geschichte

Ich würde sagen, dass die grundsätzliche Prämisse von Animox – Das Heulen der Wölfe nicht unbedingt etwas Neues ist. Aber die Welt drumherum schon. Ich möchte gerne noch mal Bezug auf Harry Potter nehmen. Denn auch dort ist zumindest im ersten Teil der Fokus auf das Kennenlernen der Welt und der „Bösen“ und „Guten“. So ähnlich kann man den ersten Teil der Animox-Reihe auch zusammen fassen. Dennoch gibt es auch hier noch ein bisschen Story drum herum. So sucht Simon nach seiner Mutter, versucht zu verstehen, wer seine Vorfahren waren und muss herausfinden, wer denn wirklich auf seiner Seite steht. Noch dazu dreht sich einiges darum, zu welchem Tier Simon animagieren kann. Denn das entscheidet darüber, zu welchem der verfeindeten Königreichen er gehört. Überrascht hat mich bei der Geschichte nichts so richtig, aber auch absolut nicht gelangweilt. Es war auch nicht unbedingt vorhersehbar, aber einfach keine Situation, in der ich so ein bisschen … sagen wir einfach mal einen „wtf“-Moment hatte.

Der Schreibstil von Aimee Carter

Gegen den Schreibstil kann ich nichts Negatives sagen. Im Gegenteil, denn Animox – Das Heulen der Wölfe hat mich wirklich sehr gut unterhalten. Der Aufbau der Geschichte, die verwendete Ausdrucksweise und die Dialoge sind entsprechend eines Jugendbuches, was aber nicht bedeutet, dass Animox nur für Jugendliche ist. Mir hat es viel Spaß gemacht in die Welt einzutauchen und ich freue mich auf weitere Teile.

Fazit

Toller Auftakt der Jugendbuch-Reihe Animox, die Lust auf ein tieferes Eintauchen in die Welt der Tiere macht.

4,5 von 5 Punkte – Buchtipp
(Was soll das denn heißen? Schau dir dazu mein Bewertungsschema an)

INFO ZUM BUCH

Autor: Aimee Carter
Verlag: Oetinger Verlag
Erschienen: August 2016
Link zum Buch

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