Roman
„Es“ von Stephen King: Roman, Ausgaben und Verfilmungen
„Es“ von Stephen King: der Horrorroman von 1986, deutsche Ausgaben und Übersetzungen bei Heyne, Inhalt ohne Spoiler, Verfilmungen 1990, 2017, 2019 und die Serie.
Stand:
„Es“ ist ein Horrorroman von Stephen King. Das Original „It“ erschien im September 1986 bei Viking. Die amerikanische Erstausgabe umfasste 1.138 Seiten. Die erste Heyne-Ausgabe von „Es“ erschien 1986 in München, übersetzt von Alexandra von Reinhardt. Die aktuelle Taschenbuchausgabe vom 8. Februar 2011 hat 1.540 Seiten. Sie ist aus dem Amerikanischen von Alexandra von Reinhardt und Joachim Körber übersetzt (Stand: Oktober 2026). (Quellen: de.wikipedia.org/wiki/Es_(Roman), stephenking.com/works/novel/it.html, csmonitor.com/1986/0919/dbking2.html, penguin.de/buecher/stephen-king-es/taschenbuch/9783453435773)
Worum geht es in „Es“ von Stephen King?
„Es“ von Stephen King spielt laut Verlagstext von Heyne in Derry, Maine. Dort schlummert das Böse in der Kanalisation. Alle 28 Jahre wacht es auf und „muss fressen“. Als „Es“ wieder auftaucht, entschließen sich sieben Freunde, dem Grauen entgegenzutreten. Heyne nennt den Roman „Stephen Kings Meisterwerk über die Mysterien der Kindheit und den Horror des Erwachsenseins“. (Quelle: penguin.de/buecher/stephen-king-es/taschenbuch/9783453435773)
„Es“ von Stephen King erzählt auf zwei Zeitebenen. Nach der offiziellen Inhaltsangabe von stephenking.com ruft ein vor 28 Jahren gegebenes Versprechen sieben Erwachsene zurück nach Derry. Dort haben sie als Jugendliche, der „Losers Club“, gegen eine böse Kreatur gekämpft, die Kinder der Stadt tötete. Als wieder Kinder ermordet werden, kehren ihre verdrängten Erinnerungen zurück. Sie gelten jenem Sommer, der im Juni 1958 begann. (Quelle: stephenking.com/works/novel/it.html)
Welche deutschen Ausgaben von „Es“ gibt es?
Die erste deutsche Ausgabe von Stephen Kings „Es“ erschien im Mai 1986 als limitierte Ausgabe der Edition Phantasia. Das war noch vor der US-Ausgabe vom 15. September 1986. Heyne hatte die Rechte gekauft und durfte nach einem frühen Manuskriptentwurf übersetzen lassen. So konnte die Übersetzung zeitgleich mit dem Original erscheinen. Übersetzerin war Alexandra von Reinhardt. Laut einem Blog der Universität Antwerpen zu Kings Arbeitsweise war die deutsche Fassung deshalb rund ein Fünftel kürzer als die amerikanische. (Quelle: blog.uantwerpen.be/stephenking/2022/12/20/the-first-german-edition-of-it-was-a-translation-of-kings-first-draft/)
Die limitierte Erstausgabe von Stephen Kings „Es“ bei der Edition Phantasia umfasste laut Wikipedia 250 nummerierte Exemplare und weitere 30 in römischen Ziffern. Sie war in Ganzleder mit rotem Samtschuber gebunden. Kurz darauf erschien der Roman bei Heyne und als Lizenzausgabe bei Bertelsmann, wo er zum Bestseller wurde. (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Es_(Roman))
1990 erschien bei Heyne eine Neuausgabe von Stephen Kings „Es“. Joachim Körber übersetzte den Text dafür neu, damit er der US-Fassung entspricht. Nach Angabe der Wikipedia enthielt auch diese Fassung nicht den gesamten Originaltext. Die Heyne-Ausgabe von 2011 wurde zusätzlich von Anja Heppelmann bearbeitet und teilweise neu übersetzt. (Quellen: blog.uantwerpen.be/stephenking/2022/12/20/the-first-german-edition-of-it-was-a-translation-of-kings-first-draft/, de.wikipedia.org/wiki/Es_(Roman))
Wie wurde „Es“ aufgenommen?
„Es“ von Stephen King war laut „Publishers Weekly“ das meistverkaufte Hardcover-Romanbuch des Jahres 1986 in den USA. Der Roman gewann 1987 den British Fantasy Award und war für den Locus und den World Fantasy Award nominiert, so die englischsprachige Wikipedia. Die „New York Times“ lobte 1986 Kings Fähigkeit, Atmosphäre zu erzeugen, vermisste aber an einzelnen Stellen die Motivation der Figuren. (Quelle: en.wikipedia.org/wiki/It_(novel))
Der „Christian Science Monitor“ registrierte im September 1986 vor allem die Wucht des Phänomens: Das Buch sei groß, die Verkäufe seien groß, und es sei legitim zu fragen, warum. (Quelle: csmonitor.com/1986/0919/dbking2.html)
Bei einer Wiederlektüre 2013 nannte der Autor James Smythe im „Guardian“ Stephen Kings „Es“ „a structural marvel“, ein Werk eines Autors auf der Höhe seines Könnens. Zugleich benannte er die gängigen Einwände: die Länge des Romans und Szenen um kindliche Sexualität, die ihn schon als Jugendlichen schockiert hätten. (Quelle: theguardian.com/books/booksblog/2013/may/28/rereading-stephen-king-it)
Gibt es eine Verfilmung von „Es“?
„Es“ von Stephen King wurde 1990 erstmals verfilmt. Tommy Lee Wallace inszenierte eine zweiteilige Fassung mit Tim Curry als Clown Pennywise. Dazu spielten unter anderem Richard Thomas, John Ritter, Jonathan Brandis und Seth Green mit. (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Es_(Roman))
Die Neuverfilmung von „Es“ unter der Regie von Andrés Muschietti kam am 8. September 2017 in die Kinos, mit Bill Skarsgård als Pennywise. Der zweite Teil, „Es Kapitel 2“, startete am 5. September 2019 in den deutschen Kinos. (Quellen: stephenking.com/works/movie/it-part-1-the-losers-club.html, de.wikipedia.org/wiki/Es_(Roman))
Die Serie „ES – Welcome to Derry“ erweitert Stephen Kings „Es“ als Prequel zu den Filmen von 2017 und 2019. Die neun Folgen spielen 1962. Entwickelt wurden sie von Andy und Barbara Muschietti mit Jason Fuchs. Die Premiere war am 26. Oktober 2025 bei HBO. In Deutschland startete die Serie am 27. Oktober 2025 bei Sky und dem Streamingdienst WOW. (Quellen: serienjunkies.de/news/serien/stephen-kings-erfolgreichster-horrorfilm-kommt-als-serie-start-und-trailer-enthuellt-93914056.html, moviejones.de/news/news-es-welcome-to-derry-starttermin-fuer-deutschlandpremiere-verkuendet_49744.html, de.wikipedia.org/wiki/Es_(Roman))
Wo steht „Es“ im Werk von Stephen King?
An „Es“ schrieb Stephen King nach eigener Angabe am Ende des Romans vier Jahre, so der „Guardian“. Als Abschlussdatum vermerkte King laut dem Antwerpener King-Blog den 28. Dezember 1985. Heyne veröffentlicht Kings Romane in Deutschland seit 1978. (Quellen: blog.uantwerpen.be/stephenking/2022/12/20/the-first-german-edition-of-it-was-a-translation-of-kings-first-draft/, theguardian.com/books/booksblog/2013/may/28/rereading-stephen-king-it)
Weitere Spannungsliteratur im Überblick: Sebastian Fitzek und „Im dunklen, dunklen Wald“ von Ruth Ware.