Thriller
Sebastian Fitzek: Bücher in Reihenfolge, Verlag und Verfilmungen
Sebastian Fitzeks Psychothriller in Erscheinungsreihenfolge, die „Kein Thriller“-Romane, sein Verlag Droemer Knaur, alle Verfilmungen und Stimmen der Kritik.
Stand:
Sebastian Fitzek ist ein deutscher Schriftsteller, der seit 2006 Psychothriller schreibt. Geboren wurde er am 13. Oktober 1971 in West-Berlin. Laut Wikipedia wurden alle seine Thriller zu Bestsellern. Mit über 20 Millionen verkauften Büchern zählt Fitzek zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren. Die meisten seiner Bücher erscheinen bei Droemer Knaur in München. Der Verlag gibt an, sie seien in 36 Sprachen übersetzt und weltweit über 21 Millionen Mal verkauft worden (Stand: Oktober 2026). (Quellen: de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Fitzek, droemer-knaur.de/autor/sebastian-fitzek-3000328)
Wer ist Sebastian Fitzek?
Sebastian Fitzek brach ein Studium der Tiermedizin nach drei Monaten ab, studierte Jura bis zum ersten Staatsexamen und wurde mit einer Arbeit zum Urheberrecht promoviert. Danach arbeitete er als Chefredakteur und Programmdirektor für verschiedene Radiosender, darunter einige Jahre beim Berliner Sender 104.6 RTL. (Quellen: de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Fitzek, sebastianfitzek.de/autor/)
Sebastian Fitzeks erster Thriller „Die Therapie“ geht auf eine Idee zurück, die er im Jahr 2000 im Wartezimmer eines Orthopäden hatte. Das Buch erschien 2006 nach dreizehn Verlagsabsagen bei Droemer Knaur, wie auch seine folgenden Bücher. 2007 war es für den Friedrich-Glauser-Preis als bestes Krimi-Debüt nominiert. (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Fitzek)
In welcher Reihenfolge sind Sebastian Fitzeks Psychothriller erschienen?
Sebastian Fitzeks Psychothriller erschienen nach der Werkliste bei Wikipedia in dieser Reihenfolge. „Abgeschnitten“ schrieb er mit dem Rechtsmediziner Michael Tsokos. „Schreib oder stirb“ entstand mit Micky Beisenherz, „REM“ mit Annika Strauss. „Noah“ und „Das Joshua-Profil“ erschienen bei Bastei Lübbe, die übrigen bei Droemer bzw. Knaur. (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Fitzek)
- „Die Therapie“ (2006)
- „Amokspiel“ (2007)
- „Das Kind“ (2008)
- „Der Seelenbrecher“ (2008)
- „Splitter“ (2009)
- „Der Augensammler“ (2010)
- „Der Augenjäger“ (2011)
- „Abgeschnitten“ (2012)
- „Der Nachtwandler“ (2013)
- „Noah“ (2013)
- „Passagier 23“ (2014)
- „Das Joshua-Profil“ (2015)
- „Das Paket“ (2016)
- „AchtNacht“ (2017)
- „Flugangst 7A“ (2017)
- „Der Insasse“ (2018)
- „Das Geschenk“ (2019)
- „Der Heimweg“ (2020)
- „Playlist“ (2021)
- „Schreib oder stirb“ (2022)
- „Mimik“ (2022)
- „Die Einladung“ (2023)
- „Das Kalendermädchen“ (2024)
- „Der Nachbar“ (2025)
- „REM“ (2026)
Der nächste Thriller von Sebastian Fitzek, „Der Nachtzug“, ist laut Autorenseite für den 21. Oktober 2026 angekündigt. „Der Nachbar“ war am 22. Oktober 2025 erschienen (Stand: Oktober 2026). (Quellen: sebastianfitzek.de/buch/der-nachtzug/, sebastianfitzek.de/buch/der-nachbar/)
Muss man Sebastian Fitzeks Bücher in Reihenfolge lesen?
Sebastian Fitzeks Thriller sind in sich abgeschlossen und können in beliebiger Reihenfolge gelesen werden. Ausnahmen sind „Der Augensammler“ und „Der Augenjäger“, die aufeinander aufbauen. „Das Joshua-Profil“ und „Die Blutschule“ hängen inhaltlich zusammen, sind aber einzeln verständlich. „Die Blutschule“ veröffentlichte Fitzek unter dem Pseudonym Max Rhode. (Quelle: vodafone.de/featured/article/sebastian-fitzek-die-richtige-reihenfolge-der-buecher-und-verfilmungen-210754)
Neben den Thrillern schreibt Sebastian Fitzek Romane mit dem Zusatz „Kein Thriller“. Als erster erschien „Der erste letzte Tag“ am 28. April 2021. „Elternabend“ folgte am 26. April 2023, „Horror-Date“ am 30. April 2025. (Quellen: sebastianfitzek.de/buch/der-erste-letzte-tag/, sebastianfitzek.de/buch/elternabend/, sebastianfitzek.de/buch/horror-date/)
Welche Bücher von Sebastian Fitzek wurden verfilmt?
Die erste Verfilmung eines Romans von Sebastian Fitzek war „Das Kind“, das am 18. Oktober 2012 in die deutschen Kinos kam. 2018 folgten vier Adaptionen. „Das Joshua-Profil“ lief als RTL-Fernsehfilm. „Abgeschnitten“ von Christian Alvart wurde am 11. Oktober 2018 veröffentlicht. „Amokspiel“ hatte bei Sat.1 am 27. November 2018 Erstausstrahlung. „Passagier 23 – Verschwunden auf hoher See“ folgte bei RTL am 13. Dezember 2018. (Quellen: de.wikipedia.org/wiki/Das_Kind_(2012), de.wikipedia.org/wiki/Das_Joshua-Profil_(Film), de.wikipedia.org/wiki/Abgeschnitten_(Film), de.wikipedia.org/wiki/Amokspiel_(Film), de.wikipedia.org/wiki/Passagier_23_–_Verschwunden_auf_hoher_See)
Seit 2023 entstehen Fitzek-Verfilmungen in einer Kooperation von Sebastian Fitzek, Ziegler Film und Prime Video. Die Serie „Sebastian Fitzeks Die Therapie“ erschien am 26. Oktober 2023 bei Prime Video. Der Film „Sebastian Fitzeks Der Heimweg“ folgte am 16. Januar 2025. (Quellen: de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Fitzeks_Die_Therapie, sebastianfitzek.de/film/der-heimweg/, news.de/tv/859339876/prime-video-verfilmt-weiteren-fitzek-bestseller-tv-news-der-dpa-aktuell-zu-streaming-literatur-und-film/1/)
Als drittes Projekt dieser Kooperation dreht Prime Video seit Februar 2026 „Der erste letzte Tag“ als Film. Es ist die erste Verfilmung einer Komödie von Sebastian Fitzek. Ein genauer Starttermin stand bei Drehbeginn noch nicht fest. (Quelle: news.de/tv/859339876/prime-video-verfilmt-weiteren-fitzek-bestseller-tv-news-der-dpa-aktuell-zu-streaming-literatur-und-film/1/)
Die offizielle Verfilmungsübersicht auf Sebastian Fitzeks Website führt außerdem die zweiteilige Serie „AURIS – Die Frequenz des Todes“ mit Veröffentlichungsdatum 3. Februar 2023. Sie beruht laut Autorenseite auf einem Thriller von Vincent Kliesch. (Quellen: sebastianfitzek.de/verfilmungen/, sebastianfitzek.de/film/auris-serie/)
Wie beurteilt die Kritik Sebastian Fitzek?
Die Kritik an Sebastian Fitzek reicht laut Wikipedia „von ‚Thriller-König‘ bis hin zu Verrissen“. Der Spiegel nannte ihn 2014 einen der „professionellsten und handwerklich zuverlässigsten Thriller-Autoren in Deutschland“. Denis Scheck dagegen verriss etwa „Der Insasse“ (2018) und „Das Geschenk“ (2019) scharf. (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Fitzek)
Sebastian Fitzeks „Das Kalendermädchen“ besprach Bernhard Heckler in der Süddeutschen Zeitung vom 2. November 2024. Der Perlentaucher fasst die Kritik so zusammen: Einem Autor wie Fitzek könne eine Kritik nichts mehr anhaben. Seine „Panzerung“ bestehe aus 19 Millionen verkauften Büchern. Dennoch benenne Heckler Redundanzen, Katachresen und Kitsch. (Quelle: perlentaucher.de/buch/sebastian-fitzek/das-kalendermaedchen.html)
Bei Leserinnen und Lesern ist Sebastian Fitzek erfolgreich. Zwischen 2010 und 2020 erhielt er den LovelyBooks-Leserpreis in der Sparte Krimi und Thriller zehnmal. Die Reihe reicht von „Der Augensammler“ (2010) bis „Der Heimweg“ (2020), darunter 2017 „Flugangst 7A“. 2016/2017 wurde er mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Fitzek)