Rezensionen

Rezension „Save us“ von Mona Kasten

9. September 2018
Cover von Save us

Endlich hat das lange warten ein Ende. Direkt am Freitag musste ich den dritten und letzten Teil der Maxton Hall-Reihe Save us von Mona Kasten in den eigenen Händen halten und direkt rein lesen. Leider hat mich dann die Realität eingeholt, weshalb ich nicht dazu kam, das Buch in einem Rutsch zu Ende zu lesen. Aber umso mehr habe ich es genießen können, das Buch zu lesen.

Da ich in diesem Beitrag über den Plot von Save me und Save you, sowie den Plot von Save us sprechen werde, ist er nicht Spoiler-Frei.

Worum geht es in Save us?

Save us beginnt genau da, wo der zweite Teil (hier meine Rezension zu Save you) geendet hat; Ruby wurde von der Maxton Hall verwiesen. Und das, weil der Schuldirektor Bilder erhalten hat, die zeigen, wie Ruby ihren Lehrer Graham Sutton küsst. Doch die Bilder sind gefälscht und die Originale wurden von niemand anderem als James gemacht. Der jedoch beteuert seine Unschuld und glücklicherweise glaubt ihm Ruby. James findet schnell heraus, wer die Bilder manipuliert und an den Rektor gegeben hat: sein eigener Vater. Als Lydia das erfährt erzählt sie ihrem Vater, dass sie es war, die mit Mr. Sutton eine Beziehung hatte und noch dazu mit Zwillingen von ihm schwanger ist. Mortimer Beaufort weiß keine andere Lösung, als Lydia zu ihrer Tante zu verdammen, was James dazu führt, sich für immer von seinem Vater abzuwenden. Wird er es gemeinsam mit Ruby schaffen, ihre Unschuld zu beweisen und Lydia zurück zu holen?

Die Charaktere

Ansatzweise waren ja bei Save me und Save you auch schon Kapitel aus der Sicht von anderen Charakteren. In Save us hat sich Mona Kasten entschieden, noch weniger aus Rubys Sicht und mehr wechselnden Erzählperspektiven einzubauen. So erhält man unter anderem auch einen Einblick in die Gefühlswelt von Alistair und Graham Sutton, was mir sehr gut gefallen hat. Man konnte die Charaktere, die man in den vorherigen Teilen zu lieben begonnen hat, noch mehr kennen lernen und deren Geheimnisse erfahren.

Besonders James Entwicklung hat mir in diesem Teil sehr gut gefallen. Schließlich musste er sich entscheiden, zwischen seinen eigenen Träumen und den Visionen und Meinungen seines Vaters. Auch von seiner Zwillingsschwester getrennt zu sein, gerade wo sie mit ihrer Schwangerschaft einige Probleme zu bewältigen hat, war für James eine schwere Probe. Das hat mir besonders gefallen ihn dadurch zu begleiten.

Auch Ember war wieder einer meiner Lieblingscharaktere, auch wenn sie in diesem Teil ein wenig zu in sich gekehrt war, im vergleich zu den Vorgängern. Dennoch finde ich sie als einen Charakter unglaublich gelungen. Einige werden vielleicht kritisieren, dass Ember doch sonst ein so starkes Mädchen ist, die zu ihren Kurven steht und dafür kämpft, ihren Modeblog für Übergewichtige voran zu treiben, dann große Unsicherheit zeigt im Umgang mit einem Mann in ihrem Leben. Aber genauso ist es im Leben. Man kann noch so sehr sich selbst lieben und mit sich im Reinen sein; Kommt ein Kerl dahergelaufen und tut etwas unüberlegtes kommen die Zweifel auf. Egal ob Gewicht, Aussehen, Haarfarbe oder sonst irgendwas.

Das ist auch, was mir an der Maxton Hall Reihe so gut gefällt. Die Bücher spiegeln die Probleme und Erlebnisse in unserem Leben wieder, sei es nun durch unverschämt reiche Charaktere verkörpert oder auch Normalos.

Die Geschichte

Meiner Meinung nach hat Mona Kasten mit Save us  ein tolles Ende der Maxton Hall Reihe geschaffen. Natürlich kann man sagen, dass hier und da die Geschichte etwas voraussehbar war und eventuell auch zu sehr auf Happy End aus war. Aber seien wir mal ehrlich… Wir wollten es doch auch so. Wenn jetzt Ruby und James sich getrennt hätten wäre ich irgendwie enttäuscht gewesen.

Aber das quasi jeder der Charaktere ein für ihr optimales Ende bekommen hat, ist dann vielleicht auch schon ein bisschen zu viel des Guten. Ausgenommen Mortimer Beaufort, der allerdings ja auch der Böse in der Geschichte war. Wie es nun am Ende ausgegangen ist, habe ich nicht erwartet, deswegen war ich da positiv überrascht und konnte das Buch definitiv nicht mehr aus der Hand legen.

Insgesamt fand ich vieles ganz toll und schön gelöst.  Besonders der Teil mit Lydia und Ophelia hat mir sehr gut gefallen. Mit der Tante ist auch ein gutes Stück Leben in die Geschichte gekommen.

Der Schreibstil von Mona Kasten

Mona Kasten ist sich selbst treu geblieben und das ist auch gut so. Was mich so bei Save me und Save you gefesselt hat, hat mich auch hier gepackt. Die Art wie sie schreibt und wie sie einen in den Bann zieht ist einfach toll. Besonders, dass jeder Charakter auch hier seinen Raum und seine Entwicklung bekommt, ist fantastisch.

Fazit

Ein tolles Buch und ein toller Abschluss der Maxton Hall Reihe. Auch wenn mir das Ende fast ein bisschen zu Happy Endig war schmälert das nicht meine Meinung zu Save us.

5 von 5 Punkte – LIEBLINGSBUCH
(Was soll das denn heißen? Schau dir dazu mein Bewertungsschema an)

 

INFO ZUM BUCH

Autor: Mona Kasten
Verlag: LYX
Erschienen: 31.08.2018
Link zum Buch

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